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Erste Schritte mit der Toyota Oekaki 50 R

Weihnachten stand vor der Tür und ich war fleissig am Geschenke nähen, als sich ankündigte, dass meine alte Nähmaschine ihren Geist aufgeben wird… was zunächst so aussah, als wäre es noch zu reparieren, uferte schnell in einem Totalausfall aus. Zum Schluss ging noch der Geradstich in mittlerer Position ansonsten war nichts mehr zu machen.

Also machte ich mich auf die Suche nach einer möglichen Nachfolgerin … nach einigem suchen und gucken stellte ich fest, dass ich immer wieder zu der Oekaki zurückkehrte… natürlich der roten… aber … eine Menge Geld sollte das gute Stück kosten… allerdings… ein „Billig“-Modell wollte ich mir auch nicht anschaffen, da ich ja durchaus auch dickere Sachen nähe und das Freihandsticken mich total reizt… was aber mit meiner alten Maschine auch …. naja… ich muss das nicht weiter ausführen… hängen blieb ich immer wieder bei der Oekaki…. Geld zählen erbrachte: das fehlt noch was, aber Weihnachten stand ja noch an… Jetzt musste nur genug Geld zusammen kommen…

Weihnachten kam und tatsächlich konnte ich mir danach meine Wunschmaschine anschaffen, die ich sogar etwas preiswerter als Originalpreis bekommen habe.

Die Maschine kam sogar noch letztes Jahr, doch da ich mir einen Umbau meines Bastelzimmers von meinem Mann gewünscht hatte… war es natürlich quatsch die gute neue Maschine in dem Chaos auszupacken… doch heute war es dann endlich soweit… ich habe sie das erste mal getestet…

Aus ihrem Karton befreit war sie schon, da wir die Höhe des Nähtisches einstellen mussten… also kam sie zum Testen so auf den Tisch:

Aufbau

Das ist alles was bei der Maschine dabei ist… die Hülle, der „Leitfaden“ und das Fussdingsi sowie ein „Testset“

Maschine von oben

Ohne Hülle ist die Dame dann wunderschön Rot… und man kann dort unten den Test-Streifen sehen, der von der Qualitätssicherung gemacht wurde.

Eine Unterfadenspule, die zu dem gelieferten Testgarn passt ist schon in der Maschine. Einen kurzen Schrecken habe ich bekommen, als ich gesehen habe, wie kurz das Kabel für den Fusstaster ist.. aber an die richtige Stelle gestellt passt es auch bei meinem Tisch.

Stauraum

Unter dem vorderen anschiebe-Bereich befindet sich ein netter Stauraum in dem man die Mitgelieferten Füsse, Nadeln und leeren Unterfadenspulen findet.

Spannend finde ich die zusätzliche Einteilung des Stauraums, auch wenn ich nur bei einer begriffen habe wofür genau sie ist.

Einteilung Einteilung die Zweite

Da wo ich es begriffen habe, da habe ich natürlich einsortiert

Einteilungsverwendung

Dann ging es natürlich an erste Tests…

Aber vorher habe ich das Test-Paket ausgepackt. Es enthält eine Bilderanleitung, die ich ähhh.. sparsam finde. Die Videos auf der Produktseite sind da viel besser und aufschlussreicher. Dazu noch etwas Stoff und Bügelflies für Oekaki. Meine Tests heute habe ich auch beim Oekaki rein mit dem Stoff ohne Bügelvlies gemacht, das werde ich morgen aber noch mal mit Vlies testen.

Testmaterial

Dann erst mal die normalen Stiche, naja nicht alle 50, aber ein paar zum testen

Erste Tests mit normalen Stichen

Nähen tut es flüssig, die Zierstiche sind niedlich. Der kleine Aufsteller mit der Stichüberisicht ist wichtig. Den kann man prima auch in den Tragegriff der Maschine stecken (ist so vorgesehen) oder als Aufsteller auf den Tisch stellen.

Dann kam der erste Oekaki Versuch… ok, wichtig für das montieren des Freistichfusses: man muss den Heber/Senker vom Nähfuss am besten nach oben drücken, wenn man den Fuss montiert, da er dann gerade ausgerichtet wird.

erste Oekaki Versuche

Die Ecken waren der allererste Versuch… da muss ich mich aber noch arg an den anderen vorgang gewöhnen. Bei „normalen“ Maschinen wird ja durch den Fuss die schnelligkeit der Stiche beeinflusst, hier in der Oekaki-Version bleibt die Geschwindigkeit immer gleich, nur die Breite ändert sich. An sich eine super Sache, aber halt gewöhnungsbedürftig und will geübt werden. Man kann auch sehen, dass bei den Schleifen das dann schon etwas flüssiger lief. Die Schnelligkeit der Stiche lässt sich aber einstellen, wenn einem das Standardtempo nicht genehm ist, kann man dies also über das LED Menü anpassen.

Zweite Oekaki Versuche

So und hier nun die nächsten Tests für die Oekaki-Funktion… es wird besser, allerdings merkte ich hier jetzt, dass das Vlies doch besser unter den Stoff sollte, da die Maschine sonst den Stoff etwas zusammenzieht, was aber nicht unlogisch ist. Aber Spass macht es auf jeden Fall.

Die anderen Testmotive werde ich auch noch testen, einfach um das mal zu probieren, aber dann mit Vlies und erst wenn mein Bastelzimmer fertig ist.

Das war es erst einmal… mehr Erfahrungen werden folgen mit der Oekaki…

2 Gedanken zu „Erste Schritte mit der Toyota Oekaki 50 R

  1. Hey
    Und bist du noch zufrieden mit der Wahl?

    1. Hi,
      ja, ich bin immer noch zurfieden mit meiner Wahl 🙂
      sie läuft immer noch prima und wird stetig genutzt.

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