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Oekaki, Freihandsticken und die Probleme mit dem Garn

Ich habe mir die Toyota Oekaki ja nicht nur geholt, weil sie eine schicke rote Maschine ist, sondern auch, weil sie diese tolle Freihand-Stick-Funktion mit sich bringt. Allererste Versuche mit Madeira Stickgarn waren nicht wirklich mit Erfolg gekränt, der Faden riss, bildete fiese Schlaufen und ähnliches.

Danach habe ich mit normalem Nähgarn weiter mgeacht und schöne Ergebnisse erzielt.

Allerdings sind die normalen Nähgarne gröber und nicht so farbkräftig wie Stickgarne. Auf der Suche nach günstigem Stickgarn bin ich auf FuFus gestossen. Es hat gute Kritiken bekommen und hat eine große Wahl an Farben. Also habe ich mir eine Probe-Portion mit erschiedenen Farben und eine Farbkarte bestellt.

Ds war mein erster Versuch mit dem neuen Garn

Gestickt auf einfachem Nessel mit einfach untergelegtem Stickvlies… ohne Rahmen.

Hier der Hintergrund:

Das der Stoff sich verzogen hat liegt vor allem daran, dass der Nessel wirklich zu dünn ist um ihn ohne aufgebügelte Verstärkung und/oder Stickrahmen zu besticken.

Ich habe mit Fadenspannung und ähnlichem experimentiert, aber immer wieder riss mir der Faden oder er verfaserte. Nach einem Nadelweccsel wurde es besser, aber immer noch nicht gut. Mir fiel auf, dass der Faden ab und zu sprang, da die Kone des Stickgarns nicht ruhig auf dem einfachen Pin für das Nähgarn liegt sondern springt. Mit etwas Papier um den Innenraum der Kone zu füllen lief das ganze stabiler, aber nicht wirklich zufriedenstellend. Die Verfaserungen und Risse wurden weniger, aber verschwanden nicht ganz… ein Netz über die Kone ziehen geht nicht, da der Faden zu Seite abgezogen wird… Also werde ich mir für die nächsten Versuche einen separaten Konenhalter besorgen und mal schauen ob es damit besser wird.

Hier meine letzte Arbeit:

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Applizieren mit der Oekaki, der zweite Schmetterling…

Nach dem ersten Versuch eines rein gestickten Schmetterlings habe ich mit der gleichen Vorlage das ganze als bestickte Applikation ausprobiert.

Da mein ursprünglicher Plan ja war das ganze dann später auf meinen Kapuzenpulli zu sticken habe ich den creme-Jersey genommen, den ich auch beim Pulli verwendet habe.

Ich habe mit dem doppelt-bügelbaren-Vlies (Name/Bezeichnung vergessen) einen Schmetterling ausgeschnitten

aufgebügelt und dann den Stoff eingespannt mit Stickvlies zu ausreissen dahinter

mit natürlich weniger Farben und immer noch deutlich in der Lernphase kam dann das hier raus:

Hier mal beide Schmetterlinge zum vergleich

 

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Entdeckungen und Ideen, oder ein Schmetterling mit der Oekaki

Für meinen zweiten Kapuzenpulli wollte ich ein paar Verzierungen anbringen… und die Oekaki-Funktion meiner Maschine wollte ich ja schon wieder benutzen. Vor allem nachdem ich die Unterfadenspannung eingestellt hatte.

Doch was soll ich da drauf sticken? So ganz ohne Vorlage wollte ich dann doch nicht arbeiten… also woher mit den Ideen…

Im Karstadt hab ich dann das hier entdeckt:

Fundstücke

Der schwarze Stoff ist mit grossflächigen weissen Mustern bedruckt… ich glaube da sollten mal Tücher draus werden… ein Reststück… aber die wahren Entdeckungen waren die Knöpfe… die Schmetterlinge werden für den Kapuzenpulli als Verzierung dienen und haben mir die Idee für das Muster gegeben. Die Sunbonnet-Sue Knöpfe musste ich einfach haben… hach ja, Kindheitserinnerungen 🙂

Also Motiv gefunden. Folgendermassen bin ich vorgegangen:

  1. Vlies für die Stickerei raus suchen.. auch mit Panne, das was ich zuerst für Stickvlies zum aufbügeln hielt war keins, aber Nicht-Aufbügel-Stickvlies hatte ich ja auch noch. Der Teststoff ist deswegen zwei mal verstärkt, ein Mal durch “normales”, dünnes Vlies und dann durch den Rahmen dahinter gespanntes Stickvlies zu abreissen.
  2. Reststoff in den Rahmen spannen
  3. Die Schmetterlingvorlage hab ich mir ausgedruckt und dann ausgeschnitten
  4. Und mit Schneiderkreide abgezeichnet
  5. Dann kam der Rahmen und etwas Verzierung, man sieht, das ich noch in der Lernphase bin 😉
  6. Hier die Rückseite davon
  7. Dann habe ich mit verschiedenen Farben etwas experimentiert
  8. und das ist dabei raus gekommen

Noch nicht perfekt, aber ich bin nicht unzufrieden 🙂

Zum Sticken selbst muss ich sagen, dass ich von der Oekaki total begeistert bin. Der Schmetterling ist das zweite Motiv das ich damit gestickt habe und somit auch mehr oder weniger das zweite Motiv, dass ich überhaupt freihand mit einer Maschine gestickt habe. Das ich die Stichbreite mit dem Fusstaster steuern kann ist einfach super. Auch die Tatsache, dass die in der Maschine eingestellte Stichbreite die maximale Breite durch den Fusstaster vorgibt. Wenn ich hier also Stichbreite auf 0 Stelle, gibt es keine Variationen mehr, was für bestimmte Sachen super ist. Derzeit liegt mir aber das Freihand-Sticken mit ZickZack am meisten und da ist es (für mich) super Intuitiv mit dem Fusstaster. Die Stichgeschwindigkeit ist natürlich immer gleichbleibend, da der Fusstaster ja belegt ist, und kann ebenfalls an der Maschine im Menü eingestellt werden. Für mich auch super, da mir bei meiner alten Maschine die unterschiedlichen Geschwindigkeiten beim Sticken durch meinen Zappelfuss nicht gepasst haben. Hier aber … schön gleichmässige Stichgeschwindigkeit.

Ich denke für jemanden, der Freihandsticken mit der Maschine genau anders herum gelernt hat, also Stichbreite per Maschineneinstellung bei ZickZack und Geschwindigkeit per “Fuss”, findet das ganze sicherlich schwieriger, da ich aber erst mit dieser Maschine wirklich mit dem Sticken anfange finde ich es einfach nur toll. Ich muss sagen, ich stelle immer mehr fest, das ich genau die richtige Maschine gefunden habe, die tickt genau so wie ich 🙂

Da das ganze ja ein Test für eine Verzierung war, die an den Kapuzenpulli soll, habe ich es etwas ausgeschnitten und mal festgesteckt.

Kapuzenpulli der zweite, Stickerei position

Hmmm…

und auch die Überlegung eines Kragens statt einer Kapuze habe ich mal drapiert

auch Hmmm…

Als ich dann im Bett lag ist mir noch eine Idee gekommen… ich könnte als Hintergrund für den Schmetterling, also den Flügelhintergrund ja auch den Jersey nehmen und ihn Applizieren und die “Punkte” dann noch aufsticken… zweiseitig bügelbares Vlies hab ich zu hause…. ich glaube das werd ich machen.. so kann ich dann vielleicht auch kleinere Schmetterlinge machen für die Ärmel.

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Freihandsticken mit der Oekaki 11.1.15

Zweiter Beitrag des Tages :), das werden noch richtig viele.

Nachdem der Hundebademantel fertig ist, ging es weiter an mein Jahresprojekt: Freihandsticken mit der Nähmaschine erlernen.

Also erst einmal einen Reststück Nesselstoff rausgesucht. Bestickt werden im Laufe der Zeit alle möglichen Reststoffe die ich so finden werde. Demnächst werde ich noch aufbügelbares Stickvlies kaufen, derzeit habe ich keins mehr, also muss der Rest doppelt liegen und so herhalten.

Freihandsticken, der Anfang 11-1-15

Zur Verwendung kommt auch der Stickrahmen, den ich mir vor einiger Zeit angeschafft habe.

Freihandsticken, der Anfang 11-1-15

Mein erster Versuch war ohne Vorzeichen, da habe ich etwas mit den Fadenspannungen gearbeitet. Dieses Mal habe ich Maschinenstickgarn in der Maschine, das ich noch hier rumliegen habe, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht ganz meins ist, der Oberfaden ist mir mehrfach gerissen und die Fadenspannung ist mit dem Stoff und dem Garn Massiv anders als beim voherigen Test: -3 statt +2

Freihandsticken, der Anfang 11-1-15

Da ohne Vorzeichnen nicht ganz meins ist, zumindest jetzt noch, wer weis was wird, habe ich dann doch vorgezeichnet

Freihandsticken, der Anfang 11-1-15

Und so sieht es dann aus, wenn ich es bestickt habe mit verschiedenen Tests, Ideen, Stichbreiten und so weiter und so fort 🙂

Ohne den Stickrahmen wäre das gar nicht gegangen. Mit Stickvlies braucht es den Rahmen wahrscheinlich nicht

Freihandsticken, der Anfang 11-1-15 Ergebnis

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weiter gehts mit der neuen Nähmaschine

Nachdem wir heute mein Bastelzimmer fertig bekommen haben war direkt mal Nähmaschine richtig einweihen angesagt.

Zuerst habe ich den Teststoff, der bei der Oekaki dabei war in Stückgeschnitten und brav das Vlies aufgebügelt, damit ich das Freihandsticken noch mal testen kann.

Fühlte sich schon besser an, versemmelte aber erst einmal eine Nadel… und zwar hier mit:

Unterfadenspannungsproblem

Ich hatte die Unterfadenspannung wie im Video beschrieben auf -2 gestellt… doch das war irgendwie falsch…

Also ein bisschen rum-testen

Tests Fadenspannung

Tests Fadenspannung

Und ich bin bei +2 gelandet, aber dann fluppte es

Weitere Oekaki-Tests

Hier sieht man ein bisschen Spielerei mit dem Vor-Bedrucktem Stoff… Sicherlich keine Meisterleistung, aber ich habe mich schon etwas sicherer gefühlt, weiteres wird folgen.

Als nächstes habe ich mir ein vorbereitetes Test-Stück genommen und selbst etwas darauf gezeichnet. Mit Schneiderkreide:

Vorzeichnung

Und natürlcih bestickt

von oben

eigener Test

und von unten… dann war der voreingelte Unterfaden zuende und ich habe mich anderem zugewendet.

Das Weihnachtsgeschenk für meine Mama war nicht fertig geworden, da meine alte Maschine ja den Geist aufgegeben hat, habe ich den Fuss wieder gewechselt und mal das Aufwickeln der Unterfadenspule getestet… ich glaube das funktioniert bei allen Maschinen irgendwie gleich… und hier auch … ohne probleme hats geklappt.

Dann den richtigen Faden eingelegt und los gehts… äh nachdem ich den versenkten Transporteur nach den ersten Stichen und doofem Gucken wieder hoch geholt habe…

Wichtig ist hier noch, dass die Oekaki den Unterfaden nicht selbst hoch holt, sondern, dass man das nach alter Manier selbst machen “muss” … meine alte Maschine hatte da so eine Automatik… die ich niemals für sonderlich wichtig gehalten habe und dementsprechend auch nicht wirklich vermisst wird.

1. Patchworkdecke

Alles was ich noch machen musste für die Decke war den Rand fertig nähen, also keine große Arbeit und nur gerade aus, aber durchaus Stellen mit mehreren Stofflagen, wo meine alte Maschine schon zickte. Hier näht die Oekaki friedlich schnurrend und nicht meckernd einfach drüber. Ich bin sehr zufrieden.

Das einzige was mich stört ist, dass das Fusspedal so extrem leicht ist… das haut mir ständig ab. Reagieren tut es super und man kann die Schnelligkeit gut regulieren, aber leicht isses… mein Mann wird mir das noch unten beschweren.

Der Grund für die Leichtigkeit ist wohl, dass man es in der Maschine selbst verstauen kann (hinten), und dementsprechend das Kabel in den Fuss passen muss… aber trotzdem…

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Erste Schritte mit der Toyota Oekaki 50 R

Weihnachten stand vor der Tür und ich war fleissig am Geschenke nähen, als sich ankündigte, dass meine alte Nähmaschine ihren Geist aufgeben wird… was zunächst so aussah, als wäre es noch zu reparieren, uferte schnell in einem Totalausfall aus. Zum Schluss ging noch der Geradstich in mittlerer Position ansonsten war nichts mehr zu machen.

Also machte ich mich auf die Suche nach einer möglichen Nachfolgerin … nach einigem suchen und gucken stellte ich fest, dass ich immer wieder zu der Oekaki zurückkehrte… natürlich der roten… aber … eine Menge Geld sollte das gute Stück kosten… allerdings… ein “Billig”-Modell wollte ich mir auch nicht anschaffen, da ich ja durchaus auch dickere Sachen nähe und das Freihandsticken mich total reizt… was aber mit meiner alten Maschine auch …. naja… ich muss das nicht weiter ausführen… hängen blieb ich immer wieder bei der Oekaki…. Geld zählen erbrachte: das fehlt noch was, aber Weihnachten stand ja noch an… Jetzt musste nur genug Geld zusammen kommen…

Weihnachten kam und tatsächlich konnte ich mir danach meine Wunschmaschine anschaffen, die ich sogar etwas preiswerter als Originalpreis bekommen habe.

Die Maschine kam sogar noch letztes Jahr, doch da ich mir einen Umbau meines Bastelzimmers von meinem Mann gewünscht hatte… war es natürlich quatsch die gute neue Maschine in dem Chaos auszupacken… doch heute war es dann endlich soweit… ich habe sie das erste mal getestet…

Aus ihrem Karton befreit war sie schon, da wir die Höhe des Nähtisches einstellen mussten… also kam sie zum Testen so auf den Tisch:

Aufbau

Das ist alles was bei der Maschine dabei ist… die Hülle, der “Leitfaden” und das Fussdingsi sowie ein “Testset”

Maschine von oben

Ohne Hülle ist die Dame dann wunderschön Rot… und man kann dort unten den Test-Streifen sehen, der von der Qualitätssicherung gemacht wurde.

Eine Unterfadenspule, die zu dem gelieferten Testgarn passt ist schon in der Maschine. Einen kurzen Schrecken habe ich bekommen, als ich gesehen habe, wie kurz das Kabel für den Fusstaster ist.. aber an die richtige Stelle gestellt passt es auch bei meinem Tisch.

Stauraum

Unter dem vorderen anschiebe-Bereich befindet sich ein netter Stauraum in dem man die Mitgelieferten Füsse, Nadeln und leeren Unterfadenspulen findet.

Spannend finde ich die zusätzliche Einteilung des Stauraums, auch wenn ich nur bei einer begriffen habe wofür genau sie ist.

Einteilung Einteilung die Zweite

Da wo ich es begriffen habe, da habe ich natürlich einsortiert

Einteilungsverwendung

Dann ging es natürlich an erste Tests…

Aber vorher habe ich das Test-Paket ausgepackt. Es enthält eine Bilderanleitung, die ich ähhh.. sparsam finde. Die Videos auf der Produktseite sind da viel besser und aufschlussreicher. Dazu noch etwas Stoff und Bügelflies für Oekaki. Meine Tests heute habe ich auch beim Oekaki rein mit dem Stoff ohne Bügelvlies gemacht, das werde ich morgen aber noch mal mit Vlies testen.

Testmaterial

Dann erst mal die normalen Stiche, naja nicht alle 50, aber ein paar zum testen

Erste Tests mit normalen Stichen

Nähen tut es flüssig, die Zierstiche sind niedlich. Der kleine Aufsteller mit der Stichüberisicht ist wichtig. Den kann man prima auch in den Tragegriff der Maschine stecken (ist so vorgesehen) oder als Aufsteller auf den Tisch stellen.

Dann kam der erste Oekaki Versuch… ok, wichtig für das montieren des Freistichfusses: man muss den Heber/Senker vom Nähfuss am besten nach oben drücken, wenn man den Fuss montiert, da er dann gerade ausgerichtet wird.

erste Oekaki Versuche

Die Ecken waren der allererste Versuch… da muss ich mich aber noch arg an den anderen vorgang gewöhnen. Bei “normalen” Maschinen wird ja durch den Fuss die schnelligkeit der Stiche beeinflusst, hier in der Oekaki-Version bleibt die Geschwindigkeit immer gleich, nur die Breite ändert sich. An sich eine super Sache, aber halt gewöhnungsbedürftig und will geübt werden. Man kann auch sehen, dass bei den Schleifen das dann schon etwas flüssiger lief. Die Schnelligkeit der Stiche lässt sich aber einstellen, wenn einem das Standardtempo nicht genehm ist, kann man dies also über das LED Menü anpassen.

Zweite Oekaki Versuche

So und hier nun die nächsten Tests für die Oekaki-Funktion… es wird besser, allerdings merkte ich hier jetzt, dass das Vlies doch besser unter den Stoff sollte, da die Maschine sonst den Stoff etwas zusammenzieht, was aber nicht unlogisch ist. Aber Spass macht es auf jeden Fall.

Die anderen Testmotive werde ich auch noch testen, einfach um das mal zu probieren, aber dann mit Vlies und erst wenn mein Bastelzimmer fertig ist.

Das war es erst einmal… mehr Erfahrungen werden folgen mit der Oekaki…